Der Psychoanalytiker Michael Balint entwickelte bereits vor Jahrzehnten eine  höchst wirkungsvolle Methode zur inneren und äußeren Konfliktlösung. Was heute weltweit für Ärzte aller Fachrichtungen angewendet wird, um den Umgang mit sogenannten Problempatienten zu erleichtern, ist insbesondere geeignet für den Führungsalltag von Managern, Juristen, Personalleitern, Lehrern und Unternehmern in der Zusammenarbeit mit Mitarbeitern und Menschen.

In diesem Seminar der „angewandten Tiefenpsychologie“, ist es das Ziel, eine verlässliche wertneutrale Beziehungsdiagnose im Hinblick auf die bestehenden Konfliktfelder zu erstellen. Es geht dabei nicht um eine Selbsterfahrung der Teilnehmer, sondern vielmehr darum, den Teilnehmern die bei seinem Gesprächspartner unbewusst ablaufenden psychodynamischen Prozesse erkennbar zu machen. Es geht also  um die Frage: was machen die Aussagen der Mitarbeiter, Klienten, Kunden oder eine Gruppe mit Ihnen?

Konflikt

Die Antwort wird – im täglich existierenden Unternehmenskontext – mit dem Konzept der Übertragung und Gegenübertragung im „Hier und Jetzt“ des Seminars erlebbar eruiert und damit begreifbar anwendbar.

Innerhalb des Seminars wird allen Teilnehmern  tiefenpsychologisches Grundwissen vermittelt

  1. Die Theorie über das Modell des Unbewussten, nach der  viele menschliche Handlungsweisen aus unbewussten Quellen gespeist werden.
  2. Das Strukturmodell: die sogenannten psychischen Instanzen von Über-Ich, Ich-Ideal, Ich, Es.
  3. Das Narzissmuskonzept: das psychoanalytische Modell der Identität und der Selbstwertproblematik.
  4. Das Konzept von Übertragung und Gegenübertragung: die unbewusste Psychodynamik der zwischenmenschlichen Beziehungen.
  5. Das Konzept der Abwehrmechanismen: das „psychosomatische Immunsystem“ des Menschen.

Dieses theoretische Wissen in Verbindung mit dem in jedem vorgestellten Fall für den Betroffenen eruierten „psychodynamischen Fokus“, ist eine wirksame Hilfe für die Klärung von Konflikten im beruflichen Alltag und ermöglicht eine deutlich verbesserte Beziehung zwischen den Beteiligten, weil dadurch erkennbares Vertrauen in die eigene Wahrnehmung und die damit zusammenhängende Gefühlswelt entsteht und es entkoppelt wird zum organisationalen Leistungszwang.

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